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Datenrettung in Frankfurt

Professionelle Datenrettung: Das macht der Profi

Digitale Daten spielen im Alltag eine entscheidende Rolle. Egal ob es sich dabei um wichtige Geschäftsdaten oder persönliche Daten handelt – sie dürfen auf keinen Fall verloren gehen. Doch trotz aller Vorsicht kann es zum Verlust der Daten kommen. Beispielsweise dann, wenn das Medium, auf dem sie gespeichert wurden, nicht mehr funktionsfähig ist. Ob der Grund das Alter des Datenträgers oder ein Wasserschaden mit Wasser ist, spielt für den Anwender dabei keine Rolle.

Deshalb finden sich zahlreiche Anleitungen im Internet, wie man die eigenen Daten retten kann. Von einem festen Schlag auf den Datenträger bis hin zum Einfrieren ist beinahe alles vertreten. Wer sich hingegen einen kompletten Datenverlust ersparen möchte, gibt die defekte Hardware besser in die Hände von Profis. Diese kennen sich mit der professionellen Datenrettung aus und haben weitaus bessere Techniken, um die wertvollen Dateien wiederherzustellen. Soll es besonders schnell gehen, dann sollte man auf einen lokalen Anbieter setzen. Weitere wichtigen Informationen zur professionellen Datenrettung finden sich auch auf https://www.recoverylab.de/datenrettung-in-frankfurt/.

Festplattendefekte: Wie kommt es dazu?

Die Anforderungen an das Speichervolumen wie auch die Schreibgeschwindigkeit sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Beide wurden im Laufe der technischen Weiterentwicklung angepasst und gesteigert, damit sie den heutigen Bedürfnissen gerecht werden. Um das zu erreichen, wurden die Anzahl der Platter und somit der Schreib-Lese-Köpfe erhöht. Das bedeutet, eine Festplatte verbaut eine Vielzahl mechanisch-beweglicher Komponenten. Diese Komponenten reagieren besonders empfindlich auf äußere Einwirkungen, die rund 70 Prozent der Defekte verursachen. Meist handelt es sich dabei um Stürze, einen Stoß oder das Umkippen eines Gerätes.

Allerdings leidet die Festplatte auch unter einer schwankenden Temperatur, unter Überspannungen oder Magneten, die sich in ihrer Nähe befinden. Neben Feuer und Wasser gelten auch Anwenderfehler und schädliche Software als gängige Probleme, die eine defekte Festplatte zur Folge haben. Das führt dazu, dass einer Festplatte eine Lebenszeit von rund drei Jahren zugesprochen wird, bevor sie defekt ist.

Unterschieden wird dabei zwischen elektronischen, logischen und mechanischen Beschädigungen. Mechanische Schäden lassen sich meist sehr leicht erkennen, da die Festplatte in diesem Fall untypische Geräusche macht. Dazu zählt beispielsweise ein Schleifen, Klackern oder Kratzen. Das ausgeprägte Summen hingegen, das mit unregelmäßigen Unterbrechungen einhergeht, ist in der Regel ein gewöhnliches Betriebsgeräusch. Anhand solcher Geräusche kann der professionelle Datenretter zum Beispiel den voraussichtlichen Aufwand für die Rettung der Daten abschätzen.

Datenrettung: So arbeiten professionelle Datenretter

Ein professioneller Datenretter setzt alles daran, die Daten zu retten. Dabei muss er geschickt vorgehen und in einer staubfreien Umgebung arbeiten. Nur so ist sichergestellt, dass der Datenträger keinen Verunreinigungen ausgesetzt ist. Ob es sich dabei um ein privates Gerät oder eines aus einer Firma handelt, ist dabei zweitrangig – denn der Prozess ist in den meisten Fällen ähnlich, wie auch das Ziel. Nämlich: Eine physikalische Kopie des beschädigten Datenträgers zu erstellen, von dem die Daten anschließend ausgelesen werden können.

Schritt 1: Die Analyse

Sobald der Datenretter das Speichermedium in der Hand hält, muss er den Grund für die Beschädigung analysieren. In diesem Schritt werden die wichtigsten Fragen beantwortet, damit anschließend das richtige Vorgehen bestimmt werden kann. Zum Beispiel ist es wichtig zu wissen, wodurch der Datenverlust überhaupt verursacht wurde. Auch ob es eine Möglichkeit gibt, die Daten wiederherzustellen, ist eine Frage, die in die Analyse-Phase gehört. Sollte es möglich sein, die Daten zu retten und dem Kunden auszuhändigen, stellt sich die Frage, wie groß die Erfolgschancen sind und mit welchen Kosten der Kunde rechnen muss.

Während bei privaten Datenträgern oftmals eine Standard-Analyse ausreicht, werden im geschäftlichen Bereich zusätzliche Informationen benötigt. Zumal es im Bereich Business2Business meist schneller gehen muss und die Analyse bereits nach einem Arbeitstag abgeschlossen sein sollte. Eine solche Express-Analyse ist kostenintensiver, bedeutet jedoch auch, dass die Daten schneller verfügbar sind, falls sie gerettet werden können. Grundsätzlich eignet sich ein solcher Express Service nicht nur für Businesspartner. Wer dringend seine privaten Daten braucht, beispielsweise den Aktuellen Stand der Masterthesis, die wenige Tage später eingereicht werden muss, kann ebenfalls auf diesen Service zurückgreifen. Im Anschluss an die Analyse kann die Datenrettung beginnen.

Schritt 2: Im Labor

Gemeinsam mit der Analyse erhält der Kunde eine Aufstellung der zu erwartenden Kosten. Auch muss er dem weiteren Vorgehen zustimmen und seine ausdrückliche Genehmigung erteilen. Ist diese erteilt, wird die Festplatte an das Labor weitergereicht. Abhängig vom Schaden, fallen unterschiedliche Arbeitsschritte an. Dazu gehört: defekte Hardware-Komponenten auszutauschen, Daten zu rekonstruieren und in ihr ursprüngliches Format zu konvertieren.

Arbeiten wie das „Aufbohren“ der Festplatte, werden ausschließlich im Labor durchgeführt. Dort ist es möglich, die Komponenten mit einem Endoskop zu untersuchen oder auch die Magnetscheiben, auf denen sich die Daten befinden, auseinanderzunehmen. Solche Arbeiten nimmt ein professioneller Datenretter ausschließlich in einer sauberen und staubfreien Umgebung vor. Andernfalls könnte der Datenträger in diesem Zuge Schaden nehmen.

Schritt 3: Zurück zum Kunden

Nachdem die Daten wiederhergestellt sind, erhält der Kunde seine Daten samt Rechnung zurück. Wie hoch die Kosten sind, kann stark variieren. In den meisten Fällen ergibt sich der Preis nicht aus der Datenmenge, sondern aus der Fehlermenge. Andere wiederum haben feste Preise, die sich für private Kunden und Geschäftskunden unterscheiden. Natürlich ist auch die Art des Datenträgers entscheidend, denn ein professioneller Datenretter kann nicht nur Festplatten retten, sondern auch Flash-Karten, USB-Sticks und weitere Elemente.

Die Rettung der Daten ist nicht immer möglich

Selbst, wenn das Speichermedium einem professionellen Datenretter anvertraut wird – eine erfolgreiche Datenrettung ist nicht immer garantiert. Ob und wie viele Daten gerettet werden können, hängt von dem vorliegenden Schaden ab. Das gilt auch für die Dauer der Datenrettung. Während sie in einfachen Fällen innerhalb weniger Stunden möglich ist, können komplexe Probleme bis zu zehn Tage in Anspruch nehmen. In manchen Fällen ist die Datenrettung dennoch ausgeschlossen. Dann kann selbst ein spezialisiertes Labor nicht weiterhelfen:

  • Headcrash: Der Begriff „Headcrash“ bedeutet, dass die Scheiben, auf denen sich die Daten befinden, stark beschädigt sind. Eine solche Beschädigung kann durch ein starkes Kratzen der Schreib-Lese-Köpfe verursacht werden.
  • Degaussing: Wird die Festplatte entmagnetisiert, dann sind die Daten ebenfalls dauerhaft verloren. Dazu kommt es beispielsweise, wenn sich ein starker Magnet in unmittelbarer Nähe befindet.
  • Überschreiben: Wer aus Versehen eine Datei überschreibt, kann die Daten ebenfalls nicht retten lassen. Das wäre nur dann möglich, wenn die Inhalte der Datei versioniert sind oder aber, bevor die Datei gespeichert wird.
  • Feuer: Sobald der Datenträger auf über 700 Grad Celsius erhitzt wird, zerstört die Temperatur die Daten. Das kann zum Beispiel bei einem Bürobrand der Fall sein, bei dem eine enorme Hitze auf die Speichermedien einwirkt.

 

Obwohl moderne Labors zur Datenrettung nicht immer helfen können, machen sie mittlerweile vieles möglich. Deshalb besteht in den meisten Fällen kein Grund zur Panik, wenn das Speichermedium nicht erkannt wird oder defekt ist. Besonders bei sensiblen Daten lohnt sich die Investition in einen professionellen Dienstleister. Da Festplatten wie auch andere Speichermedien keine endlose Lebensdauer haben, sollte man vorsichtig mit ihnen umgehen und über ein gutes Back-up-System nachdenken.